HYBRIDANKER HA

ZUR VERSTÄRKUNG DER INNBRÜCKE NEUHAUS-SCHÄRDING

Die Grenzbrücke aus Spannbeton zwischen Neuhaus (D) und Schärding (A) – Baujahr 1973 – wurde 2017 mit externen Litzenspanngliedern in Längsrichtung sowie mit Stabspanngliedern in Querrichtung verstärkt. Für den Einbau der Querspannglieder wurden horizontale (im Grundriss geneigte) Kernbohrungen durch die Bodenplatte erstellt. Aufgrund der Neigung der Stege und der Stabneigung im Grundriss wurden in zwei Richtungen geneigte Hybridankerplatten Typ HA eingesetzt. Die Hybridankerplatten konnten direkt auf den Bestandsbeton ohne zusätzliche Spaltzugbewehrung aufgesetzt werden. Der Einbau erfolgte durch die Fa. ANP-Systems GmbH.

HA-Innbrücke-Neuhaus

HYBRIDANKER HA

HÄNGEBRÜCKE ST. ANTON AM ARLBERG (ÖSTERREICH)

Die Widerlager und das Fundament einer neuen Hängebrücke bei St. Anton (A) wurden mit Stabankern vorgespannt. Dafür wurden Stäbe mit Kugelbundmuttern verwendet. Hybridankerplatten Typ HA sowohl gerade als auch 15° geneigt mit werksseitig hergestellten Verpress- und Entlüftungsöffnungen wurden eingebaut. Die leichteren Hybridplatten erleichterten die Einbau- und Spannarbeiten. Der Einbau erfolgte durch die Fa. DSI Underground Austria GmbH.

St. Anton

HYBRIDANKER CoP

TESTBRÜCKE BAM BERLIN

Für die Vorspannung einer Testbrücke bei der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) in Berlin wurden Hybridanker Typ CoP für Spannstahlstäbe mit flacher Mutter verwendet. Die Installation erfolgte durch die Fa. BBV Systems GmbH.

BAM Berlin

HYBRIDANKER HA, CoP & CAB

EISENBAHNBRÜCKE SPOORBYPASS MECHELEN (BELGIEN)

Der Stahlüberbau musste mit den Widerlagern durch sehr hohe Spannkräfte verbunden werden. Dafür wurden Spannstahlstäbe bis 75 mm Durchmesser verwendet. Die Verankerungen mussten sehr eng angeordnet werden, so dass kaum Platz für die Anordnung der Spaltzugbewehrung übrig war. Verankerungen mit bis 23° Neigung wurden geliefert. Die Installation erfolgte durch DYWIDAG-Systems International GmbH.

Mechelen2

HYBRIDANKER CoP

ZUR VERSTÄRKUNG DER KUHBRÜCKE IN HILDESHEIM

Die unbewehrte Betonbogenbrücke aus dem Jahr 1910 wurde 2016 ertüchtigt. Dabei wurden neue Stahlbetonscheiben mit internen Stabspanngliedern an den Bestandsbogen gespannt bevor schließlich eine Fahrbahnplatte und Kappen ergänzt wurden. Für den Einbau der Spannglieder wurden horizontale Kernbohrungen in dem Bogen mit einer Länge von ca. 4 m erstellt. Die Hybridankerplatten Typ CoP konnten direkt auf die neuen Betonscheiben ohne zusätzliche Spaltzugbewehrung aufgesetzt werden. Der Einbau erfolgte durch die Fa. BBV Systems GmbH.

graffic

 

HYBRIDANKER CoP

ZUR VERSTÄRKUNG DER TALBRÜCKE BUCHERGRABEN (A92)

Die 1980 errichtete Spannbetonbrücke wurde 2015 mit externen Drahtspanngliedern der Fa. DYWIDAG-Systems International GmbH verstärkt. Die Verankerung erfolgte auf den mit Kernbohrungen versehenen Bestandsquerträgern. Auf Grund der Längsneigung des Brückenüberbaus und der Umlenkung der Spannglieder wurden geneigte Hybridankerplatten Typ CoP verwendet. Die gemäß ETAG 013 geprüften Hybridanker erlaubten im Gegensatz zur rechnerisch nachzuweisenden Stahlplatte eine wesentlich stegnähere Lasteinleitung und geringere Achs- und Randabstände. Zudem war es möglich, die Platten ohne weitere Verstärkungsmaßnahmen auf den Bestandsbeton aufzusetzen.

HA Buchergraben A92

 

HYBRIDANKER HA

ZUR VERSTÄRKUNG DES TALÜBERGANGS RETTENBACH (A10)

Die vorhandene Spannbetonbrücke im Zuge der Tauernautobahn/Österreich wurde unter anderem mit Längsspanngliedern verstärkt. Zur Verankerung mussten Betonblöcke mit den Stegen des Bauwerks verspannt werden. Für die Verankerung der Stäbe zur Quervorspannung wurden geneigte Hybridanker Typ HA verbaut. Durch den Einsatz von Hybridankern konnten geringere Achs- und Randabstände realisiert und der Schalungsaufwand durch die werksseitig hergestellte Neigung verringert werden. Der Einbau erfolgte durch ANP-Systems GmbH.

Application HA-2014

 

HYBRIDANKER CoP

ZUR VERSTÄRKUNG DER RHEINSCHLEUSE IFFEZHEIM

Ein Drempel der Schleuse wurde mit Hilfe von Litzenankern verstärkt. Die Lasteinleitung erfolgte mit Hybridankern. Die hohe Dauerhaftigkeit, das geringe Gewicht und die Möglichkeit, die Hybridanker direkt auf den schwach bewehrten Bestandsbeton aufzusetzen sind hier die wesentlichen Vorteile der Hybridankerlösung. Der Einbau erfolgte durch die Fa. DYWIDAG-Systems International GmbH.

HA Österreich ANP